Moderne Handys können viel mehr als nur Telefonieren und sind unter anderem aus diesem Grund besonders anfällig bezüglich der Datensicherheit. Wenn Sie allerdings einige kleine Maßnahmen berücksichtigen, riskieren Sie nicht leichtfertig den Verlust ganz privater Daten.
Zahlreiche Funktionen bei den Smartphones sind zwar praktisch aber auch gefährlich
Gehören Sie auch zu den Personen, die den ausführlichen und komfortablen Terminplaner mit der Adressverwaltung gerne nutzen? Diese Funktion ist bei Smartphone Besitzern sehr beliebt und dank seiner Anbindung ans das Internet auch sehr praktisch. Optionen wie GPRS, UMTS oder sogar HSDPA, die Trägerfrequenz mit Turbogeschwindigkeit, sorgen dafür, dass der Kalender immer und überall genutzt werden kann und man aus dem Adressbuch heraus direkt Emails verschicken kann. Gefahrenpotential bieten laut Experten die Backup Funktionen, die dafür sorgen, dass die Daten des Handybesitzers auf dem Server des Herstellers gespeichert werden. Dies soll zwar einem möglichen kompletten Datenverlust vorbeugen, ist aber umstritten auch wenn seitens der Firmen größtmögliche Diskretion zugesichert wird.
Vorsicht beim wahllosen Downloaden
Wenn Sie häufig Downloads zur Programmerweiterung oder zur Personalisierung verwenden, sollten Sie mit der Herausgabe privater Daten vorsichtig sein. Der Vorgang selbst ist meist kostenlos, doch wird durch das errichtete Benutzerkonto die Erstellung Ihres Nutzerprofils für fremde Personen relativ einfach und einem Datenmissbrauch sind Tür und Tor geöffnet. Bereits wenn Sie sich für ein Smartphone entscheiden, sollten Sie das verwendete Betriebssystem prüfen und hinterfragen. Hilfreiche Informationen über die einzelnen Betriebssysteme und die dafür vorgesehenen Apps bekommt man bei verschiedenen Vergleichsportalen im Internet. Außerdem kann man auch Verbrauchermagazine, Fachzeitschriften oder Produkttest-Webseiten zu Rate ziehen um sich ein Bild vom Smartphone-Angebot zu machen. Auch wenn die ständige Erreichbarkeit und damit der Bluetooth Zugang beim Smartphone verlockend sind, sollten Sie nicht angeforderte SMS oder Werbeinformationen prüfen, bevor Sie sie annehmen. Denn Gutgläubigkeit, dass sich beim Öffnen der Datei ein Gratisklingelton oder ein neues Spiel installieren, wird meist bestraft und erlaubt lediglich den missbräuchlichen Zugriff auf Ihr Handy. Achten Sie einfach darauf, dass Sie keine Nachrichten von unbekannten Sendern annehmen, denn auch legale Programme ermöglichen die Auslese von Emails oder SMS Nachrichten.
Installieren Sie nur zertifizierte Software
Offizielle Software und Lizenzen sind meist mit erheblichen Kosten verbunden, dennoch sollten Sie im Hinblick auf die Datensicherheit ausschließlich auf solche zurückgreifen. Kostenlose und oft manipulierte Programme können problemlos Viren am Smartphone einspeisen. Wenn Sie eine App installieren möchten, schauen Sie mit welcher Software diese arbeitet und woher sie stammt. Firmen, denen man vertrauen kann, haben eine bestimmte Kennzeichnung und Zertifizierung. In vielen öffentlichen Einrichtungen ist kostenloser WLAN Zugang bereits Standard und erscheint auf den ersten Blick auch sehr praktisch. Aber die Gefahr der einfach gehaltenen Verschlüsselung wird oft unterschätzt und macht es gewieften Personen einfach, auf fremde Daten zuzugreifen. Wenn Sie mit so einem öffentlichen Hotspot arbeiten, sollten Sie Seitenbesuche vermeiden, bei denen Sie sich registrieren oder Kennwörter eingeben müssen. Wenn Sie Ihr Smartphone öfters im öffentlichen Raum nutzen wollen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter und besorgen Sie sich ein Zugangs-Paket für sichere Hotspots. Sie können diese dann durch eine direkt angebrachte entsprechende Kennzeichnung. Wenn Sie Ihr Smartphone verlieren, so verständigen Sie umgehend Ihren Provider und lassen Sie die SIM Karte sperren. Um eventuelle weitere persönliche Daten vor fremden Zugriff zu schützen, gibt es eine spezielle Software, die es ermöglicht, von einem fremden Handy aus das eigene Handy mit einer SMS zu sperren.
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